Die Beobachtungen einer Freundin

  • Hinweis!

    Diese Beitrag wird ausschließlich aus der Sicht von Thunder (Namiia´s Featherlight) erzählt, die eine ständige Begleitering von Namiia Kage ist.



    Putzend saß ich auf einem Stuhl, als Nami sich nach Tagen aufrichtete. So beobachtete ich wie sie zuerst zu ihrer Seite schaute und traurig blickte. Ich will mir gar nicht vorstellen wie es mir ginge, würde Fynn nicht mehr aufwachen. Ich drückte mich in die Luft und flog zu ihr um sie zu begrüßen. Lächelnd begrüßte sie und streichte mir übers Gefieder. Es tat so gut, dass sie mal wieder wach war. Sie zog sich an und ich setzte mich auf ihre Schulter. Namiia fing an zu summen. Es war eine langsame und traurige Melodie. Wie schön es gewesen wäre wenn Pence nicht geschlafen hätte, denn eigentlich hatte sie damit aufgehört traurig zu sein. Als Nami in die Vorratskammer war sie entsetzt und schaute mich entschuldigend an. Ich legte meinen Kopf gegen ihren und bedeutete ihr, dass es nicht so schlimm war. Sie schloß die Augen und genoß die Nähe zu mir. Nami beruhigte sich und verließ das Haus. Alle freuten sich sie zu sehen, bis auf Weißklaue, aber die ist sowieso eigenwillig. Wahrscheinlich hält nur die Rudelordnung sie davon ab, ihre Missbilligung zu zeigen. Schon seit dem Tot ihres Vaters war sie nicht gut zu sprechen auf Namiia. Ach wenn wir alle eigentlich wissen, das es sein eigenes Verschulden war. Zudem ist Nami die letzte, der man vorwerfen kann, dass sie das Opfer, das Blutklaue erbracht hatte, nicht zu schätzen weiß. Romulus hüpfte freudig herum und wollte unbedingt mit Namiia spielen und Little, Balu und Victoria kamen zu uns. Freudig umarmte Nami alle und wirkte für einen kleinen Moment extrem glücklich. Erst als sie bemerkte, was es bedeutete, dass Victoria immer noch auf unserer Insel war, wurde ihr Blick leer und traurig. Obwohl wir da waren, fühlte ich wie sie zitterte. Sie war unheimlich einsam. Das letzte Mal hatte ich sie so erlebt als sie vom Tod von ihrer Schwester erfahren hatte. Wir können ihr halt nur zeigen wie sehr wir sie schätzen und nicht mit ihr reden. Nami ging wieder ins Haus und schaute zu Pence. Little kam rein und zog das Tor zu. Namiia dreht sich um und lehnte sich gegen Little. Ihr liefen die Tränen übers Gesicht und es hörte nicht mehr auf. Sie sank zu Boden und Little legte sich wie so oft um sie. Bis unsere Freundin unter Tränen einschlief...